Wissenswertes aus Gambia

  • Amtsprache: Englisch
  • Währung: Dalasi (GMD)
  • Gesamtfläche von 11.300 Quadratkilometern
  • 1.800.000 Menschen leben in Gambia

GAMBIA RIVER

Der Gambia River gehört zu den mächtigsten Flüssen Westafrikas und hat mit seinem gewaltigen Strom eine Gesamtlänge von 1120 Kilometer. Der Gambia entspringt im Bergland von Fouta Djallon in einem Talschluss an der Nordflanke eines 1200 Meter aufragenden Berggipfels rund zehn Kilometer nördlich von Labé (Nord-Guinea). In diesem Bergland entspringen weiter südlich auch die Flüsse Senegal und Niger.

NATIONALPARKS

Atemberaubende Natur in einzigartigen Naturreservaten/ Gambia besitzt insgesamt fünf Nationalparks, unter denen sich einige der schönsten Parks von ganz Afrika befinden.

WETTER

Die Monate von Dezember bis Mai gibt es das beste Wetter in Gambia. Unser Winter entspricht nämlich dem Sommer auf der Südhalbkugel. Während es in Deutschland also friert und schneit, scheint in Gambia die Sonne. Allerdings gibt es auch in dem sonnigen Gambia eine Regenzeit

LANDESSPRACHEN

Da in Gambia viele verschiedene Ethnien leben, die sich hauptsächlich durch ihre eigene Sprache definieren, sind die Gambier recht polyglott. Häufig sprechen sie mehrere Sprachen fließend oder können sich zumindest darin verständigen. Neun Sprachen sind hauptsächlich verbreitet, aber über zwanzig verschiedene Sprachen[12] werden in dem kleinen Land gesprochen. Am weitesten verbreitet ist mit etwa 454.000 Sprechern das Mandinka aus der Gruppe der Mande-Sprachen. Topographische Bezeichnungen sind häufig in Mandinka. Das Wolof mit etwa 165.000 Sprechern, das die größte Verbreitung in Senegal hat, wird vor allem in der Küstenregion um Banjul und in der Kombo-St. Mary Area gesprochen. Wolof wird oft als Handels- und Geschäftssprache benutzt und diente auch in der Zeit der Konföderation Senegambia als Parlamentssprache. Das Fulfulde (oder Fulani) wird von etwa 263.000 Gambiern gesprochen.

SpracheSprecherzahl
Mandinka453.500
Fulfulde262.550
Wolof165.000
Soninke66.175
Diola59.650
Serer28.360
Mandjak19.250
Malinke12.600

VERKEHRMITTEL

Straßenverkehr

Ein Jahr nach der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1965 hat Gambia den Linksverkehr auf den Straßen abgeschafft. Seitdem wird auf den Straßen wie in den anderen westafrikanischen Staaten rechts gefahren. Fahrzeuge, die rechts gesteuert werden, sind nicht mehr zugelassen.

Das Straßennetz hatte 2003 eine Länge von ungefähr 3742 Kilometern. Davon sind 723 Kilometer asphaltiert. Nördlich des Gambia-Flusses befindet sich die wichtige Straße North Bank Road, die das Land durchquert. Bedeutender für den Fernverkehr ist jedoch die South Bank Road, die von Banjul über Brikama bis nach Basse Santa Su durch das ganze Land verläuft. Seit einigen Jahren werden auch zunehmend Ampeln installiert, meist aber noch mit Unterstützung eines Verkehrspolizisten, da sich die Ampel noch nicht bei allen Fahrern als ernstzunehmendes Verkehrssignal durchgesetzt hat. 2009 waren bereits sechs Ampeln vorhanden.

Den öffentlichen Personennahverkehr übernehmen Buschtaxis. Die Minibusse fahren die Hauptverkehrsstraßen ab und lassen sich einfach durch Handzeichen anhalten. Konventionelle Taxis in gelber Farbe mit einem grünen Querstrich sind zahlreich vorhanden. In den Touristenzentren fahren aber auch noch grün lackierte Taxis. Sie haben spezielle staatliche Lizenzen, die sie auch als Touristenführer auszeichnen.

Straßenverkehr in Gambia

Schienenverkehr

Gambia besitzt heute kein aktiv betriebenes Streckennetz mehr. In den 1930er Jahren gab es bei Brikama eine zwölf Kilometer lange Strecke.

Luftverkehr

Etwas außerhalb von Banjul befindet sich Gambias einziger Flughafen. Das Flugfeld des Banjul International Airport wurde 1987 von der NASA als transatlantische Notlandestelle für Space Shuttles ausgewählt und in den folgenden Jahren für diese Aufgabe angepasst, so wurde die Start- und Landebahn auf 3600 Meter ausgebaut.

FEIERTAGE

Die elf gesetzlichen Feiertage gründen sich auf die beiden Nationalfeiertage am 18. Februar (Independence Day) und am 22. Juli (Republic Day) und die religiösen Feiertage der beiden größten im Land vertretenen Religionen. Trotz der Mehrheit der muslimischen Bevölkerung haben die christlichen Feiertage ihren Platz, dies liegt begründet in der britischen Kolonialgeschichte.

Der Sonntag ist seit der Kolonialzeit wöchentlicher Ruhetag. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird er auf den folgenden Montag verschoben, der dann arbeitsfrei ist.

Der Freitag ist der Gebetstag der Muslime, Strenggläubige halten nach dem Mittagsgebet am Freitag ihre Geschäfte geschlossen.

GAMBISCHE SPEZIALITÄTEN

Die würzige und herzhafte gambische Küche wird von verschiedensten afrikanischen Einflüssen geprägt. Diese kommen vor allem aus Nordafrika, wie Tunesien und Marokko, aber auch aus dem arabischen Raum. Die belibtesten Zutaten sind dabei fangfrischer Fisch und Huhn mit Reis, Couscous, Süßkartoffeln und Okra. Die Erdnuss spielt in gambia traditionell eine bedeutende Rolle: Aus ihr werden leckere Pasten uns Soßen hergestell. Während die asiatische Erdnusssoße in der Regel aus Erdnussbutter hergestellt wird , wird die afrikanische Soße aus der ganzen Nuss zubereitet. Zu den beliebtesten Spezialitäten gehören folgende Gerichte:

  • Foufou: ein Maniokbrei der gerne als Beilage gereicht wird
  • Domoda: ein Eintopf aus geschmortem Huhn oder Fisch, Gemüse und einer dicken Erdnusssoße
  • Benechin: Fleischeintopf mit Gemüse und Reis
  • Yassa: in Zitrone mariniertes, gegrilltes Huhn mit Zwiebeln und Knoblauch
  • Senfur /  tapalapa : eine knusprige Brotspezialität, die an Baguette erinnert und frisch aus Weizen-,Gersten- und Maismehl gebacken wird

Traditionelle wir in Gambia viel Tee getrunken, beliebt sind :

  • Ataya Tee: starker grüner Tee

Der Tee wird dabei zu fast allen Tages- und Nachtzeiten getrunken, bevorzugt nach dem Essen mit der Familie oder mit Gästen. Es wird dazu Grüner Tee in drei Aufgüssen serviert, von denen es heißt:

  1. Der erste sei bitter wie der Tod
  2. Der zweite lieblich wie das Leben
  3. Der dritte süß wie die Liebe
  • Baobab-Saft: – Saft aus der Frucht des Affenbrotbaum
  • Wonjo-Saft: rot säuerlicher Saft der aus getrockneten Hibiskusblüten zubereitet wird