Dezember 2011

6 Wochen SukutaNatürlich sind wir voller Spannung am nächsten Tag nach unserer Ankunft, es war der 9. November 2011, zum Schulprojekt gelaufen bzw. gefahren. Wir wollten nun mit eigenen Augen sehen, wie groß unser Schulgrundstück nach der so umkämpften Landerweiterung geworden ist. Wow, das war ein Anblick – jetzt gab es jede Menge Platz für den geplanten Bau und auch noch Freifläche für die Kinder. Sogar die neue Mauer war schon fertig.  Die ganzen Mühen in Gambia und auch in Deutschland hatten sich also gelohnt.Nach einem Meeting mit dem Bürgermeister und anderen Honoratioren begannen wir mit den Bauarbeiten. An den Wochenenden halfen die Eltern der Kinder und in der Woche hatten wir ein festes Team von  Maurern und Helfern, die bis auf eine kleine Mittagspause zügig arbeiteten. Es zeigte sich: je weniger Leute, desto effektiver  die Arbeit. Wir waren begeistert – hatten wir doch auch schon andere Zeiten erlebt.Dann ging es Schlag auf Schlag: Schachten, Fundamente, Grundsteinlegung, Wände aufmauern, Fenster- und Türöffnungen anlegen, Ringanker, Dachbinder und -sparren verlegen, Richtfest, Dacheindeckung, Fenster und Türen einbauen, Innenputz – und dann? Ja, dann waren die 6 Wochen auch schon vorbei. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Über diese kurze Bauzeit waren wirklich  a l l e  glücklich.

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Oktober 2011

We are happy!Die Landerweiterung für die Kambengo-Nursery-Schule wurde nach 2 Jahren vieler Aktivitäten auf der gambischen und auf der deutschen Seite positiv beschieden. Das durch einen gambischen Notar aufgesetzte Dokument liegt uns vor. Das Gebäude mit einem dritten Klassenzimmer, einem Lehrerzimmer und einem Lagerraum soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Wir haben uns vorgenommen, gemeinsam mit dem Schulmanagementkomitee(SMC), den Eltern und Freiwilligen aus der Dorfbevölkerung zügig zu bauen. Die Kinder, die momentan noch in einem dunklen Raum des unserer Meinung nach baufälligen alten Gebäudes unterrichtet werden, brauchen so schnell wie möglich einen neuen und freundlichen  Klassenraum, wo das Lernen auch wirklich Freude macht.

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September 2011

Am 30.09.2011 fand der traditionelle Sponsorenlauf für unser Schulprojekt in Gambia statt. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wilhelm Busch in Königswusterhausen waren auch in diesem Jahr wieder mit viel Eifer dabei. Es war eine Freude, ihnen zuzusehen. Ein paar ganz interessierte Kinder wollten auch genau wissen, wie die Kinder in Gambia leben und haben uns förmlich ausgefragt. Unser Dank gilt natürlich auch den Lehrern und der Schuldirektorin, die den Lauf so toll organisierten. Unser Verein hatte auch in diesem Jahr wieder ein paar Preise zur Verfügung gestellt. Dazu kommt auch von den Kindern immer wieder die Frage: sind die Dinge auch wirklich aus Gambia? Antwort: natürlich!
Wir sind auf das Ergebnis gespannt!!
 

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Juli 2011

Auszüge aus der Mail unseres Hauptlehrers:„Am 14.07.2011 hatten wir die Jahresfeier in der Schule. Der Sinn der Veranstaltung ist, den Kindern unsere Wertschätzung zu zeigen, nach dem sie ihre Prüfungen nach dem dritten Trimester abgelegt haben. Auch wollten wir den Eltern zeigen, was ihre Kinder schon gelernt haben, damit sie weiterhin mit uns zusammen für die Zukunft ihrer Kinder sorgen. Wir wollen, dass die Einwohner von Sukuta verstehen, welcher Art das Projekt ist, dass ihr zu uns bringt, damit sie alle eure Anstrengungen zu schätzen wissen. Der Schulleiter hielt eine Rede, in der er unter anderem die Eltern aufforderte, sich für die Landerweiterung einzusetzen, um den Kindern noch bessere Lernmöglichkeiten zu bieten. Dann hielt eine Mutter eine Rede, in der sie die Bedeutung der Schule und ihre Erfolge hervorhob. Sie forderte alle Eltern auf, Hand in Hand mit der Schule zu arbeiten. Die Kinder sangen Lieder, sagten Gedichte auf und beteiligten sich an einem Quiz, dass die Mädchen gewannen. Die Nursery 3 führte ein wunderbares Theaterstück auf, in dem alle Personen, die im Schulleben auftauchen, dargestellt waren: Alkalo, Dorfälteste, Eltern, Jugendliche und Gemeindemitglieder. Am Ende des Stückes wurden der Schule 30 m Land zugeteilt. Die Feier war bunt, aufregend und voller Hoffnung. Sehr viele Menschen zeigten ihre Dankbarkeit und Achtung vor den Leistungen der Kinder und der Schule. Überall waren Leute. Es war die größte Feier in der Geschichte der Schule. Ich wünschte, ihr hättet dabei sein können.“ Anmerkung: Wir wären gern dabei gewesen!